Archiv für Januar, 2012

Eine kleine Meldung war gestern plötzlich in dem Display meines Blackberrys zu lesen.“ sys error 545″ stand in winziger Schrift mitten in einem sonst vollkommen weißen Bildschirm. Nein halt, es war auch noch ein „reset“ auszumachen. Dieses ließ das Gerät neu starten, um dann nach ein paar Minuten wieder beim gleichen Bildschirm zu landen.
Nach endlosen Versuchen entschied ich mich also, die Software für das Handy neu aufzuspielen. Nach unzähligen Versuchen gelang mir dies sogar, allerdings begrüßte mich das Telefon danach auf englisch. Das sollte doch kein Problem sein, dachte ich mir, sowas lässt sich doch sicher leicht umstellen. Und wirklich, schon nach wenigen Augenblicken habe ich das Auswahlfenster entdeckt, ich klicke auf Sprachauswahl und bekomme nun folgende Wahlmöglichkeiten angezeigt: English – American English.
Cool. Somit wird die Arbeit mit Instalationen also noch ein gutes Stück weiter gehen. Das beste ist, dass ich derzeit nichtmal meine Mailbox abrufen kann, weil er die Kurzwahl nicht kennt…
Das gute alte Wahlscheibentelefon hatte also doch so einige Vorzüge. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht, zumindest kann ich zum Beispiel diesen Bericht mit dem Handy schreiben, we’re will da schon seine Mailbox anrufen…

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Für die Arbeitsphasen des Landesjugendblasorchesters Hessen (LJBOH) werden junge talentierte Musiker gesucht, die Interesse an der Erarbeitung anspruchsvoller Blasorchesterliteratur in den Herbst- und Osterferien haben.
Die Frühjahrsarbeitsphase findet vom 9.-15. April in der Jugendherberge Bad Homburg statt. Zum Abschluss der Probephase gibt das Orchester am 15. April ein Konzert in der Stadthalle Friedberg. Das Probespiel zur Aufnahme ins LJBOH findet am 4. Februar in Hanau statt.
Anmeldungen zum Probespiel können bis zum 2. Februar per mail an info@ljbo-hessen.de geschickt werden. Weitere Infos gibt es unter http://www.ljbo-hessen.de
Diese Nachricht wurde Ihnen von meinem BlackBerry® von 1&1 gesendet. Bestellen Sie diesen Service unter http://www.1und1.de.

John Grisham – The Confession

Veröffentlicht: 13. Januar 2012 in Buchtipps

John Grisham habe ich als Autor kennengelernt, als ich vor einigen Jahren begann, Bücher auf englisch zu lesen. Was mir bei ihm immer gut gefiel, war die Verständlichkeit, die es mir auch mit meinen mittelmäßigen Englischkenntnissen möglich machte, der Handlung gut zu folgen. Hinzu kommt auch die unglaublich spannende Schreibweise Grishams. Er fesselt einen von der ersten bis zur letzten Seite, legt falsche Fährten und bleibt die ganze Zeit spannend. So auch sein Thriller “ the c “ der derzeit im Original vor mir liegt. Eine wirklich spannende Geschichte, die ich derzeit zu etwa 2/3 gelesen habe. Ich bin schon ganz gespannt, wie es weiter geht, würde am liebsten nur noch weiterlesen…

Hier mal eine kurze Einführung in die Geschichte. Es geht um Donté Drumm, Insasse der Todeszelle in Texas, der beteuert, unschuldig zu sein. Wenige Tage vor dessen Hinrichtung taucht im weit entfernten Kansas ein Mann in der Kirche von Keith Schroeder auf und gesteht dem Priester die Tat, für die Donté sterben soll. Ist dem Mann namens Travis Boyette zu trauen oder möchte er nur Aufmerksamkeit. Eine wirklich spannende Geschichte beginnt, die ich nur wärmstens empfehlen kann, wobei ich natürlich nicht weiß, ob die deutsche Übersetzung mit dem Original mithalten kann.

Das Bummeldaun-Syndrom live erleben!

Veröffentlicht: 11. Januar 2012 in Konzertankündigungen

Soeben wurde es bestätigt, am Samstag den 10. März um 19:30 Uhr geben das Bummeldaun-Syndrom erneut ein Konzert im Studio 18 in Bad Nauheim. „Ich freue mich schon sehr auf die nähe zum Publikum und die daraus resultierende Interaktion während der Performance“ so die Reaktion von Trompeter Joachim Kunze als er von der Terminzusage erfuhr. Selbstverständlich ist er da nicht alleine, auch für die beiden anderen Musiker von das Bummeldaun-Syndrom ist das etwas ganz besonderes. „Beim Zobel im Studio 18 ist einfach eine gute Atmosphäre, das Spüren Musiker und Zuhörer und in diesem intimen Rahmen zu musizieren ist einfach unbeschreiblich“, so Matthias Siegel.

Mit im Programm haben die Musiker von das Bummeldaun-Syndrom auf jeden Fall neben ihren Instrumenten sowie witzigen und unterhaltsamen Eigenkompositionen vor allem viel Sinn für Humor und gute Laune die mit Sicherheit ansteckend sind. Weitere Informationen und Sitzplatzreservierung gibt es bei Zobels Gitarrenschule per Facebook oder WordPress.

Hier noch ein kleiner Live-Eindruck vom letzten Besuch im Studio 18 mit Matthias Siegels Komposition „Tanz der Gnome“

Ray Anderson: Old Bottles – New Wine

Veröffentlicht: 10. Januar 2012 in CD der Woche

Vor einigen Tagen habe ich mich entschieden, jede Woche eine CD vorzustellen, die aus meiner Sicht etwas besonderes ist, oder mit der mich eine besondere Geschichte verbindet. Starten möchte ich heute mit Old Bottles – New Wine von Ray Anderson. Hier erstmal ein paar Fakten über die CD:
Besetzung: Ray Anderson – Posaune / Gesang; Kenny Barron – Klavier; Cecil McBee – Bass; Dannie Richmond – Schlagzeug
Titelliste: 1. Love Me Or Leave Me; 2. Bohemia After Dark; 3. Oh Rosita; 4. Ow!; 5. In A Mellotone; 6. Laird Baird; 7. Wine
Diese CD wurde am 14. und 15. Juni 1985 in New York aufgenommen.

Leider ist dies keine CD, die mir durch Zufall oder eine spannende Geschichte in die Hände gefallen ist, sondern ich hatte sie ganz unspektakulär im Internet bestellt. Immerhin ist sie ein Klassiker, der in einigen Jazzposaunen-Schulen empfohlen wird, und wer Ray Anderson schon einmal gehört hat, weiß, dass ihn hier höchste Virtuosität erwarten wird. Jedem, der diese CD besitzt, möchte ich jetzt vorschlagen, diese wieder einmal anzuhören, allen anderen möchte ich an dieser Stelle mal ein Hörbeispiel anbieten, nämlich den Opener der CD.

Wer die Posaune nur als schwerfälliges Instrument kennt, wird hier sein blaues Wunder erleben. Wer glaubt, aufgrund der altbekannten Titel auf der CD keine Überraschungen zu erleben liegt vollends falsch. Ray bewegt seine Posaune in halzbrecherichen Tempi durch Uptempo-Stücke wie Ow! ohne an musikalischer Qualität zu verlieren.
Aus meiner Sicht hat diese CD keine schwachen Stücke, es handelt sich bei der Aufnahme einfach um das Werk eines spitzenmäßigen Jazzquartetts mit musikalisch gut eingesetzter Posaunenakrobatik ohne irgendwelche Grenzen in Tempo und Tonumfang.
Abschließend möchte ich aber auch nochmal das letzte Stück „Wine“ nennen, was mich immer wieder, wenn ich es höre staunen lässt. Hier beweist Ray Anderson, dass er ebenfalls ein sehr guter Sänger ist. Gerade sein mehrstimmiger Scat-Gesang fasziniert mich hier besonders. Empfehlen würde ich den Genuss dieser CD mit einem Glas trockenem Rotwein, denn wie Ray selbst im letzten Stück singt: „Wine makes you fell just like you love everybody and everybody is okay“. Ich wünsche an dieser Stelle viel Spaß beim Hören und wer gerne mitteilen möchte, welches Getränk sie/er am liebsten zum Jazz trinkt, kann hier darüber abstimmen.

Bitte lest selbst und bildet euch ein Urteil.

Deutschland sucht den Superstar“: Im Ozean des Elends – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Kultur.

Das habe ich gerade bei Facebook entdeckt und wollte das mal teilen als Musiktipp des Tages:

Ohne Musik keine Bildung

Veröffentlicht: 6. Januar 2012 in Uncategorized

An diese Stelle möchte ich auf eine gemeinsame Kampagne des Deutschen Musikrates, des Konzerthauses Berlin, der Berliner Philharmoniker, der Konferenz der Landesmusikräte, der Akademie der Künste und des Deutschen Kulturrates aufmerksam machen.

Um sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln, brauchen Menschen den Zugang zu kulturellen Werten, die ihr Woher und Wohin vermitteln. Wer Musik macht, lernt zuzuhören, wird neugierig auf das Andere und entdeckt seine eigenen Potenziale. Deutschland muss seine Chancen neu entwickeln, indem jedem Kind und Jugendlichen der Zugang zur aktiven musikalischen Erfahrung ermöglicht wird. Unterstützen Sie unsere Kampagne für Qualität und Kontinuität der Musikalischen Bildung in Kindertagesstätten, Schulen und Musikschulen! Geben Sie Ihre Stimme für die Musik: Jede Stimme zählt! Hier gehts zum Voting!

Was soll man über Kunst groß sagen…

Veröffentlicht: 6. Januar 2012 in Uncategorized