Archiv für April, 2012

Die Planungen für eine Maynard Ferguson Tribute Band haben begonnen, auch wenn es mit der eigentlichen Band zwar erst 2013 losgehen soll. Dennoch ist viel zu tun, Auftritte organisieren, Noten transkribieren und arrangieren sowie eine Band zusammenzustellen. Zu alledem heißt es ja auch, sich fit zu halten, um den Anforderungen des MF Repertoires gerecht zu werden.

Derzeit überlege ich noch, ob es eine vollbesetzte Big Band oder doch eher eine abgespeckte werden soll, beides hätte seinen Reiz. Da habe ich aber noch etwas Zeit zu überlegen, die eigentliche Band werde ich nicht vor Herbst zusammenstellen.

Die Setliste schreibt sich hier schon ganz von alleine, da heißt es nachher eher, wieder Stücke rauszuschmeißen.

Ich freue mich schon riesig auf dieses Projekt, das neben der Chase Tribute Band schon lange ein Wunsch von mir ist.

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Chuck Mangione: Live at the Hollywood Bowl

Veröffentlicht: 18. April 2012 in CD der Woche

Allein, wenn man das Booklet aufschlägt und die Bilder betrachtet, ist man fasziniert, von der Masse an Menschen, die zu einem Jazz Konzert gehen. Davon kann man heute als Nachwuchsmusiker nur träumen. Dieser Konzertmitschnitt stammt übrigens aus dem Sommer meines Geburtsjahres.

Ich erinnere mich noch, wie ich dieses Konzert das erste Mal gehört habe, das war bei einem Besuch bei meinem Onkel zusammen mit meinen Großeltern vor gut 15 bis 20 Jahren, da hat er es als Schallplatte aufgelegt. Wir beide fanden es super und waren begeistert, leider waren die übrigen Zuhörer nicht unserer Meinung und bedrängten uns, die Musik (so nett haben sie das allerdings nicht bezeichnet…) auszumachen. Umso glücklicher war ich, als ich etwas später die Doppel-CD von meinem Onkel geschenkt bekam. Sie gehört zudem zu meinen Alltime-Favorites. Das liegt mit Sicherheit daran, dass sowohl die Repertoireauswahl als auch die Interpretation einfach sehr gelungen ist.

Chuck Mangione ist aus meiner Sicht ein hervorragender Musiker und Komponist. Seine Melodien sind eingängig und passen einfach super zu seinem Flügelhorn. Was besonders auffällt ist, dass es ihm aber nicht um sich und sein Instrument geht, sondern, dass die Musik im Vordergrund steht, so zieht er sich auch mal ganz zurück und lässt seine Mitmusiker ohne ihn musizieren. Und gerade hiervon hat er eine ganze Menge, neben seinem Quartett spielt noch ein siebzigköpfiges Orchester.

Ich finde es alles in allem eine in jedem Bereich gelungene CD mit ansprechendem Booklet, mit einigen Infos und Bildern und vor allem großartiger Musik und kann nur jedem, der soweit gelesen hat, empfehlen, sich diese CD zu kaufen und selbst zu hören.

Zum Schluss habe ich hier noch ein kleines Appetithäppchen, seine wohl bekannteste Nummer zum gleichnamigen Film (kennt den eigentlich jemand?).

Viel Spass beim Hören und tut doch bitte hier im Block eure Meinung hierzu kund.